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Projekt: Krippenspiel

Projekt: Krippenspiel

Geocache - oder: Der Beweis

„Geocache - oder: Der Beweis“ ist ein Krippenspielprojekt der Konfirmanden in Allermöhe-Reitbrook 2018.

Karte: Dreieinigkeitskirche Allermöhe

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Die Bilder von Max Grunwald an der Orgelempore der 

Dreieinigkeitskirche Allermöhe-Reitbrook

„Die Kindheit Jesu in Allermöhe und Reitbrook“

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Krippenspiel am Heiligen Abend 2018 

in der Dreieinigkeitskirche Allermöhe-Reitbrook

​

„Geocache - oder: Der Beweis“

​

Idee eines szenischen Spiels in der 

Dreieinigkeitskirche Allermöhe-Reitbrook 

rund um die Geburt und die Taufe Jesu

​

Darsteller:

1 Geocacher: Robin

1 Pastor: Pastor Ostendorf 

1 Jugendliche als Maria (jung und alt) und Engel: Leyah

1 Ein Jugendlicher als Josef, Herodes: Luca

3 Jugendliche als Sterndeuter und Hirten: Klaas, Hardy, Jonas

Organist: Herr Schübel

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1. Szene: Ein Geocacher kommt in die Kirche

​

Es ist Heiligabend. Die Konfirmandengruppe ist in der Kirche versammelt. Der Gottesdienst mit Krippenspiel geht gleich los. Die Jugendlichen sind aufgeregt und „verstecken“ sich in der Sakristei.

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Organist: (spielt weihnachtliche Orgelmusik)

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Frauenchor: (singt ein Weihnachtslied)

​

Pastor: (begrüßt die Gemeinde)

    

Geocacher: (Die vordere Kirchentür wird geöffnet und mit einem lauten „Knall“ geschlossen. Ein Geocacher kommt, mit dem Handy in der Hand, herein und spricht zu sich selbst)

​

Geocacher: O ist das ungemütlich. Aber hier muss ich richtig sein. 58 Grad 28.

​

(sieht die versammelte Gemeinde)

​

Geocacher: Ich habe Sie ja eben gar nicht gesehen. Meine Brille war ganz beschlagen. Tut mir leid. Echt! Also dann jetzt hallo!

​

Konfirmandengruppe: (Die Konfirmandengruppe hört, dass in der Kirche etwas ungewöhnliches passiert und traut sich ein Stück aus der Sakristei heraus.)

​

Organist: (Vorspiel: „Kling Glöckchen“)

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Gemeinde singt Lied 1: „Kling Glöckchen, klingelingeling“

​

Geocacher: Was machen Sie denn überhaupt alle hier? Ist etwa schon Krippenspielzeit? Da wollte ich doch auch nachher hin! Aber mir war die Zeit zu lang. Und da wollte ich noch irgendwas tun. Und beim Spielen auf meinem Handy bin ich zu diesem Geocachespiel: „Jesus nachfolgen“! gekommen und da hab ich mich auf den Weg gemacht. 

​

(schaut auf sein Handy)

​

Geocacher: Naja, bei der letzten Fundstelle in Moorfleet, bekam ich dann die Aufgabe: 

​

(liest laut vom Handy ab)

​

Geocacher: Finde den Ort der Taufe Jesu. Hilfestellung: Dove-Elbe, Allermöhe und: es gibt einen Beweis! Hmmm, (leise) es gibt einen Beweis…

​

Organist: (Vorspiel: „Leise rieselt der Schnee“) 

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Gemeinde singt Lied 2: „Leise rieselt der Schnee“

​

Pastor: Hallo, ganz herzlich willkommen! Ich bin Pastor Ostendorf. Kann ich Ihnen weiterhelfen?

​

Geocacher: Hallo, danke. Ja, vielleicht. Ich heiße Robin.

​

Pastor: Hallo Robin. Handys sind im Gottesdienst eigentlich nicht so toll!

​

Geocacher: Klar! Aber ich muss noch was herausfinden. Vielleicht können Sie mir verraten, wo Jesus getauft worden ist und welchen Beweis es dafür gibt.

​

Pastor: Jesus getauft? Hier? Beweis? Meinst du, dass du hier wirklich richtig bist?

​

Geocacher: Ja, ich denke schon: 58 Grad 28. Das ist genau hier! Sehen Sie selbst.

​

(reicht dem Pastor das Handy)

​

Pastor: Ja, das sehe ich. Aber hier wollen wir nun gerade das Krippenspiel erleben. Da passt das nun nicht unbedingt. Wenn du wartest, können wir nach dem Gottesdienst noch mal sprechen.

​

Geocacher: Okay, dann kann ich mich ein wenig aufwärmen.

​

Organist: (spielt das Vorspiel von „Alle Jahre wieder“)

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Gemeinde singt Lied 3: „Alle Jahre wieder“

​

Pastor: So, dann fangen wir unser Krippenspiel mal an. Ich lese zuerst einmal die     biblische Geschichte und ihr spielt das dann so, wie wir das geübt haben.

​

Lukas Evangelium:

​

2,1Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. 2Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. 3Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. 4Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, 5auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

​

2. Szene: Maria und Josef in Nazareth

​

(Leyah und Luca kommen aus der Sakristei und verkleiden sich als Maria und Josef)

​

Josef: Komm Maria, wir müssen los. Es ist ein beschwerlicher Weg bis nach Bethlehem.

​

Maria: Das musst du gerade sagen! Wie soll das denn für mich werden - und das Kind!

​

Josef: Aber Liebste, das weiß ich doch. Aber wir müssen. Kaiser Augustus hat es befohlen. Und Quirinius wird das mit aller Härte durchsetzen.

​

Maria: Das stimmt wohl, dafür ist der ja bekannt.

​

Josef: Er tut alles, was der Kaiser sagt! Und König Herodes wird auch ein Auge darauf haben.

​

Maria: Welchen Weg wollen wir denn nehmen?

​

Josef: Wie bist du denn vor ein paar Monaten gegangen, als du deine Cousine Elisabeth ganz in der Nähe von Bethlehem besucht hast?

​

Maria: Da bin ich mitten durch das Bergland gelaufen. Das war der kürzeste Weg.

​

Josef: Na, das geht jetzt aber bestimmt nicht mehr! Lass uns am Jordan entlang gehen. Bis hin nach Jericho. Dann haben wir immer süßes Wasser aus dem Fluss und können auf der Oase rasten, bevor wir nach Bethlehem hinauf ziehen.

​

Maria:    So ist es wohl das beste! Lass uns aufbrechen!

​

(Maria und Josef ziehen los)

​

Organist: (Vorspiel: „Ihr Kinderlein kommet“)

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Gemeinde singt Lied 4: „Ihr Kinderlein kommet“

​

Pastor: (Liest weiter) 

​

6Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. 7Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

​

(Maria und Josef haben sich während des Liedes bei der Krippe Jesu niedergelassen.)

​

3. Szene: Maria und Josef in Bethlehem

​

Maria: Ach, Josef, bin ich froh, dass wir das geschafft haben!

​

Josef: Ja, Maria, das bin ich auch. Du hast das ganz toll gemacht!

​

Maria: Und nun ist unser Kind hier in Bethlehem, der alten Königsstadt Davids, zur Welt gekommen!

​

Josef: In der Stadt meiner Ur-, Ur-, Ur- Großeltern!

​

(wird still und denk nach)

    

Vielleicht sollte das mit der Volkszählung deshalb so sein.

​

Maria:    (tickt Josef an)

​

Klar, sonst wären wir doch gar nicht mehr hierher gekommen. Wir haben es doch auch die letzten Jahre kaum geschafft, während der großen Feste in Jerusalem einen Abstecher zur Familie zu machen.

​

Josef: Außer man läßt den eigenen Mann im Stich und rennt zur Cousine!

​

Marie: Liebster, bist du etwa immer noch böse?

​

Josef: Ach was! sollte ich? Aber es war schon komisch, so ganz ohne dich. Und nicht zu wissen, was eigentlich los ist.

​

Maria: Wer weiß, was aus uns und dem Kind noch wird!

​

Organist: (Vorspiel: „Vom Himmel hoch“)

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Gemeinde singt Lied 5: „Vom Himmel hoch“

​

4. Szene: Die Hirten auf dem Felde

​

Pastor: (liest weiter) 

​

8Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.

​

Hirten: (während des Liedes haben sich drei Hirten vorne hingestellt)

​

Hirte 1: Immer dasselbe. Wir müssen hier draussen frieren und auf die Herde     aufpassen.

​

Hirte 2: Genau, und die hohen Herrschaften sitzen drinnen, feiern, essen und trinken.

​

Hirte 3: Und wir haben nichts. Nur etwas Wasser und Brot. Da haben es selbst die Schafe besser!

​

Hirte 1: Eigentlich müssten wir uns endlich mal wehren!

​

Hirte 2: Aber unser Herr König hat es ja nicht nötig für uns zu sorgen.

​

Hirte 3: Herodes würde uns steinigen, wenn wir etwas sagen würden.

​

Hirte 1: Dabei ist uns doch längst ein neuer König versprochen. 

​

Hirte 2: Einer wie David!

​

Hirte 3: Einer von uns. Der wußte genau, wie es als Hirte ist.

​

Hirte 1: So einen müsste es mal wieder geben!

​

(Hirten werden still und horchen in die Nacht hinein)

​

5. Szene: Die Hirten und der Engel

​

Pastor: (liest weiter)

​

9Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

​

(während der Lesung geht ein Licht an. Der Engel tritt auf)

​

Hirten: (durcheinander)

​

Hirte 1: Was ist das?

​

Hirte 2: Mein Gott, ist das hell!

​

Hirte 3: Das macht mir echt Angst.

​

Hirte 1: Mir auch!

​

Hirte 2: Kommt, lasst uns abhauen!

​

Pastor: (liest weiter)

​

10Und der Engel sprach zu ihnen:

​

Engel: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

​

Hirte 3: Was?

​

Hirte 1: Der Heiland ist geboren?

​

Hirte 2: In der Stadt Davids?

​

Hirte 3: Hier bei uns?

​

Hirte 1: Ein Traum wird wahr! 

​

Hirte 2: Wie können wir ihn denn finden?

​

Hirte 3: Woran können wir ihn erkennen?

​

Engel: Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

​

Hirte 1: Ein Baby?

​

Hirte 2: Das muss ich sehen!

​

Hirte 3: Mit eigenen Augen!

​

Hirte 1: Kommt, los!

​

(Hirten laufen los)

​

Pastor: (liest)

​

13Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

​

Organist: (Vorspiel: „Kommet, ihr Hirten“)

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Gemeinde singt Lied 6: „Kommet, ihr Hirten“

​

6. Szene: Der Geocacher hat Fragen

​

Geocacher: (steht während des Liedes auf)

​

Darf ich mal stören?

​

(keiner antwortet)

​

Geocacher: Pastor Ostendorf?

​

Pastor: Ach, Robin, dich hätte ich ja fast vergessen!

​

Geocacher: Also, wenn da ein Baby geboren worden ist, dann müsste doch jetzt die Taufe kommen, oder?

​

Pastor: Hmmmm, bei uns heutzutage wäre das wohl so.

​

Geocacher: Aber?

​

Pastor: Aber damals war das anders!

​

Geocacher: Wieso denn?

​

Pastor: Naja, im Judentum gab es „unsere“ Taufe nicht.

​

Geocacher: Sie meinen so mit Wasser, und Taufspruch, und Kerze und so?

​

Pastor: Und auch nicht als Baby!

​

Geocacher: Ach so!?!

​

(denkt nach)

​

Wie dann?

​

Pastor: Ganz anders! Aber lass uns doch jetzt mal mit dem Krippenspiel weiter machen.

​

Geocacher: Okay, wenn ich dann auch eine Antwort auf mein Rätsel bekomme!

​

Pastor: Mal sehen!

​

(blättert in der Bibel)

​

Geocacher: Pastor Ostendorf?

​

Pastor: Ja

​

Geocacher: Wo sind eigentlich die Heiligen drei Könige?

​

Pastor: Gute Frage! Die kommen hier im Lukasevangelium gar nicht vor. Für Lukas sind die Hirten in Bethlehem die ersten, die von der Geburt erfahren sollten! Willst du wissen, wie es mit den Hirten weiterging?

​

Geocacher: Gerne!

​

Pastor: (liest)

​

16Und die Hirten kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. 17Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. 18Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. 19Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. 20Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.        

​

Geocacher: Das muss für die Hirten wie ein Traum gewesen sein.

​

Pastor: Ja, und dieser Traum hat sich vor ihren Augen erfüllt. Deshalb konnten sie beruhigt und voller Hoffnung wieder zurück zu ihrer Herde gehen.

​

Geocacher: Und wer erzählt von den Heiligen drei Königen?

​

Pastor: Eigentlich niemand. Denn die „Heiligen drei Könige“ sind weder heilig, noch drei oder gar Könige!

​

Geocacher: Wieso denn das?

​

Pastor: Dazu muss ich mal eben in der Bibel blättern. Also, das Evangelium nach Matthäus berichtet über diese Leute.

​

Geocacher: Und was bitteschön!

​

Organist: (Vorspiel: „Stille Nacht“)

​

Gemeinde singt Lied 7: „Stille Nacht“

​

Pastor: Soll ich mal vorlesen?

​

Geocacher: Klar!

​

Pastor: (liest)

​

21Da Jesus geboren war zu Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem.

​

Geocacher: Aha, Weise aus dem Morgenland! Was bedeutet denn weise?

​

Pastor: Das waren schlaue Leute. Sie kannten sich darin aus, die Sterne zu deuten.

​

Geocacher: Dann kommt bestimmt auch der Weihnachtsstern vor, oder!?

​

Pastor: Ja, genau. Dem waren sie nämlich gefolgt. Und weil sie nicht genau wussten, wo sie hin mussten, sind sie natürlich zum König selbst gegangen.

​

7. Szene: Die Weisen aus dem Morgenland bei König Herodes

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Herodes: (tritt auf und setzt sich auf den Thron)

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Die Weisen: (klopfen an)

​

Herodes: Wer da? Wo sind denn schon wieder meine Diener?

​

Weiser 1: Hochverehrter König!

​

Herodes: Wer seid ihr?

​

Weiser 2: Wir sind Sterndeuter. 

​

Weiser 3: Und kommen von weit her aus dem Morgenland.

​

Herodes: Und, was wollt ihr von mir?

​

Weiser 1: Der Stern zog in diese Richtung.

​

Weiser 2: Es ist der Königsstern!

​

Weiser 3: Ihm sind wir gefolgt, weil wir den neugeborenen König suchen.

​

Weiser 1: Wir wollen ihn anbeten und unsere Geschenke bringen.

​

Herodes: Neuer König? Wieso weiß ich davon nichts? Ich bin hier der König und niemand sonst!

​

Weiser 2: Wir dachten, Ihr könntet uns helfen!

​

Herodes: Ich werde euch gleich helfen. Neuer König?

​

(denkt nach und dann hinterlistig)

​

Aber, wo ihr schon mal da seid, könnt ihr ihn ja suchen. Und - wenn ihr ihn gefunden habt, kommt zurück und sagt mir, wo er ist. Dann kann ich ihn auch anbeten und beschenken!

​

Weiser 3: Dann machen wir uns mal auf den Weg!

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Organist: (Vorspiel: „Tochter Zion“)

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Gemeinde singt Lied 8: „Tochter Zion“ 13,1+3

​

8. Szene: Die Weisen kommen zur Krippe 

​

Pastor: (liest)

​

9Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war. 10Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut 11und gingen in das Haus und sahen das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.12Und da ihnen im Traum befohlen wurde, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem andern Weg wieder in ihr Land.

​

Weisen: (gehen während der Lesung zur Krippe, legen die Geschenke hin und ziehen dann wieder ab)

​

9. Szene: Maria, Josef und Jesus

​

(Jetzt sind Maria und Josef mit Jesus allein)

​

Maria: Was für schöne und wertvolle Geschenke für unseren Sohn!

​

Josef: Maria, wie einen Gottessohn haben sie ihn beschenkt!

​

Maria: Ja, das stimmt.

​

(nachdenklich)

​

Du, Josef, wir müssen gut auf ihn aufpassen! 

​

Josef: Und wie! Und bald müssen wir nach Jerusalem! In den Tempel! 

​

Maria: Josef, ich weiß. Unser Kind muss beschnitten werden. Gott zur Ehre!

​

Josef: Zum Tempel müssen wir dann Ende des Monats nochmal. Für das Opfer.

​

Maria: Das ist gar nicht so einfach! Gerade da wird unser Kind aller Welt gezeigt.

​

Josef: Was da wohl noch alles auf uns - auf ihn - zu kommen wird?

​

Organist: (Vorspiel:„Die Nacht ist vorgedrungen“)

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Gemeinde singt Lied 9: „Die Nacht ist vorgedrungen“ 16,1+3

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10. Szene: Geocacher, Pastor, Maria und Josef 

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Geocacher: Die beiden sind ja echt in Sorgen. Gerade ist das Kind geboren, da ist es schon in Lebensgefahr!

​

Pastor: Das stimmt. Herodes meinte es aber auch wirklich ernst. Er wollte alle Babies von 0-2 Jahren in Bethlehem und Umgebung umbringen lassen.

​

Geocacher: Echt jetzt? Wie ungerecht!

​

(nachdenklich)

​

Da würde so eine Taufe doch echt gut tun: Ein von Gott gesegnetes Kind!

​

Pastor: Da hast du wohl Recht! Aber erstmal sind die drei vor Herodes nach Ägypten geflohen, um das Kind in Sicherheit zu bringen.

​

Geocacher: Pastor Ostendorf, mir ist aufgefallen, dass wir noch gar nicht wissen, wie das Kind heißt!

​

Pastor: Stimmt, das war mir noch gar nicht aufgefallen.

​

Geocacher: Also sollten wir jetzt endlich mal über die Taufe reden, oder?

​

Pastor: Ich habe eine andere Idee. Lass uns doch Maria fragen, wie das dann weiter gegangen ist. 

​

(ruft) 

​

Maria! 

​

Maria: (tritt auf)

​

Geocacher: Hallo Maria. Ich bin Robin!

​

Maria: Hallo Robin! Wo kommt der Name denn her?

​

Geocacher: So etwas ähnliches wollten wir Sie auch fragen! Ich wollte mal fragen, wann das Kind denn einen Namen bekommen hat?

​

Maria: Das ist eine ganz besondere Geschichte. Mein Mann, Josef, hat den Namen plötzlich genannt.

​

(ruft)

​

Josef, komm doch mal. Robin möchte gerne wissen, wie das damals mit dem Namen des Kindes war.

​

Josef: (tritt auf)

​

Wieso? Das war doch klar! Ich hatte lange vorher einen Traum. Mir wurde gesagt, dass du ein Kind Gottes zur Welt bringen würdest.

​

Maria: Echt, das hast du mir ja noch nie erzählt.

​

Josef: Ein Engel sagte, ich solle keine Angst haben. Und ich solle bei dir bleiben.             

        

(tickt Maria an)

​

Aber du musstest ja unbedingt weglaufen!

​

Maria: Josef!

​

Josef: Und dann nannte er noch den Namen für das Kind: Jesus! 

​

(Voller Stolz)

​

Jesus. Gott rettet! Am 8.Tag - bei der Beschneidung im Tempel - sollte er genau diesen Namen bekommen.

​

Geocacher: Nicht bei der Taufe?

​

Maria: Nein, die Taufe kam erst viel später.

​

Josef: Da war Jesus erwachsen und schon längst aus dem Haus.

​

Maria: Seine Taufe kennen wir auch nur vom Hörensagen.

​

Josef: Johannes hat Jesus wohl im Jordan mit Wasser übergossen.

​

Geocacher: Hmmm, nicht in der Dove-Elbe?

​

Josef: Wer weiß das schon so genau? Ich war ja nicht dabei.

​

Geocacher: (sieht den Pastor fragend an)

​

Pastor: Mich musst du nicht so ansehen, ich war erst recht nicht dabei.

​

Geocacher: Aber es soll doch einen Beweis geben!

​

Pastor: Was ist schon ein Beweis? Weißt du, Robin, alle Jahre wieder wird die Geschichte von Jesu Geburt überall auf der Welt erzählt. Gott ist als Mensch auf die Welt gekommen.

​

Maria: Genau, das hatte der Engel mir nämlich erzählt!

​

Josef: Echt?

​

Geocacher: Sie scheinen aber nicht viel miteinander darüber gesprochen zu haben.

​

Maria: Stimmt, jeder hat diese ganz besondere Geschichte in seinem Herzen bewahrt.

​

Geocacher: Und heute sollen sich andere Menschen das zu Herzen nehmen, oder?

​

Pastor: Genau: so sehe ich es. Alle sollen sich freuen!

​

Organist: (Vorspiel:„Es ist ein Ros entsprungen“)

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Gemeinde singt Lied 10: „Es ist ein Ros entsprungen“ 30,1+2

​

Geocacher: Und was ist nun mit dem Beweis?

​

Maria: Vielleicht ist es so: Dort, wo Menschen diesem Kind glauben schenken, wird es lebendig.

​

Geocacher: Also hier!?

​

Josef: Ja, vielleicht hier. Wenn ihr daran glaubt!

​

Pastor: Da fällt mir etwas ein. Es gibt doch Bilder in unserer Kirche. Die Kindheit Jesu. Da oben an der Orgelempore.

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Alle: (schauen zur Orgelempore)

​

Josef: Guck mal Maria, sind wir das etwa?

​

Maria: Ja! Und ist das nicht die Allermöher Kirche! 

​

Geocacher: Tatsächlich!

​

Pastor: Kommt, ich zeige euch alle Bilder.

​

(zeigt der Gemeinde über den Beamer alle Bilder der Orgelempore)

​

Pastor: Und hier ist der Beweis.

​

(zeigt das Bild der Taufe Jesu)

​

Johannes hat Jesus in der Dove-Elbe getauft! Echt!

​

Geocacher: Das kann ja jeder sagen.

​

Alle: Genau! Alles können es sagen. Jesus lebt da, wo Menschen leben und auf ihn vertrauen!

​

Organist: (Vorspielt: „O, du fröhliche“)

​

Gemeinde singt Lied 11: „O, du fröhliche“

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