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Aktuell: Bienen und Honig aus Allermöhe

23/08/2022

Bienen und Honig 

in Allermöhe

Hallo, mein Name ist Sonja Höppner und ich bin Hauswartin bei einem Wohnungsunternehmen. In meiner Anlage hat mein Arbeitgeber im Rahmen eines  Umweltprojektes Anfang 2021 zwei Bienenstöcke aufstellen lassen. Zigtausend Bienchen wuseln und summen dort nun bei Sonnenschein und sammeln fleißig Blüten-Nektar.


So wurde ich neugierig und begann, mich intensiv in das komplexe Thema „Honigbiene“ einzulesen. Schon bald übernahm ich die gesamte Organisation des Projektes und in mir wuchs der Wunsch nach einem eigenen Bienenvolk. Den perfekten Standort hatte ich dabei schon fest im Blick: die Kirchenwiese. Jetzt galt es nur noch, Herrn Ostendorf davon zu überzeugen, dass ein Bienenvolk in einer Kirchengemeinde unentbehrlich ist und auf gar keinen Fall fehlen darf. Nach anfänglichem Zögern stimmte er zu und Mitte des Jahres zogen das Bienen-Volk „Königin Elisabeth“ und „Königin Margarethe“ ein.  


Jetzt bin ich stolze Hobby-Imkerin. Die  Beschäftigung  mit meinen Bienen bereitet  mir sehr viel Freude. Meine „Ladys“ sind unglaublich friedlich (wie sich das für eine Kirchgemeinde gehört). Nur 1 Stich innerhalb 363 Tagen. Das Summen meiner Bienen wirkt sehr beruhigend und lässt mich den Alltagsstress vergessen.


Meine „Ladys“ haben den ersten Winter unbeschadet überstanden. Den im vergangenen Sommer gesammelten Honig benötigten sie noch für sich allein  als Winternahrung, während ich in diesem Jahr erstmalig  mehr als 38 Kilo feinsten Honig abschleudern  konnte. Der Blick in die Bienenbeuten ist immer sehr spannend: wieviele Waben sind gefüllt, sind alle wohlauf, wird Nachwuchs erzeugt? Scheinbar mache ich alles richtig.


Das hat mich ermutigt und an „Expandierung“ denken lassen. Das Ergebnis: Neben den Königinnen „Elisabeth“ und „Margarethe“ wurde  das Empire um die  Hofstaaten „Kleopatra“, „Beatrix“ und in Kürze mit „Leticia“ erweitert.


Ich werde alles tun, damit sich auch die neuen  „Ladys“ wohlfühlen und vielleicht noch dieses Jahr ein wenig überschüssigen Honig eintragen. Selbstredend, dass die Gemeinde dann wieder einige Probiergläser „Kirchenhonig“ als kleines Dankeschön für die Erfüllung meines Traumes erhält. Drücken sie uns die Daumen für gutes Gelingen.


Nochmals herzlichen Dank und liebe Grüße von meinen Hofstaaten und mir.


Ihre Hobbyimkerin 

Sonja Höppner



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