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Konzert: Big Gong mit Peter Heeren

7.4.2019 um 17 Uhr in St.Nikolai Moorfleet

Fotos: Michael Ostendorf

Das war wirklich ein großes Ereignis in unserer St. Nikolaikirche Moorfleet. Peter Heeren, Kirchenmusiker aus Marne, kam mit über 20 Gongs und anderen Instrumenten. Damit führte er uns in die Kunst der differenzierten Klänge ein. 

 

Ein ungewohntes Fest für Augen und Ohren!

 

Und tatsächlich macht Peter Heeren seinem Titel, „King of Big Gong“, alle Ehre.

 

Sensibel, konzentriert und mit Humor brachte er seine Musik dar. Für die weit über fünfzig Zuhörerinnen und Zuhörer waren das ganz neue - herausfordernde - Klangwelten. 

 

Begeistert wurden wir in einen sonnigen Abend gesendet.

 

Herzlichen Dank

Michael Ostendorf

 

 

Fotos: Michael Ostendorf

Soundcheck mit dem Titangong

Pressetext:

Gongs gehören zu den ältesten und mächtigsten Instrumenten auf diesem Planeten. Sie haben einen ausgeprägten Reichtum an Obertönen, einen äußerst langen Nachhall und verfügen über das gesamte Frequenzspektrum.

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Der langjährige Gongspieler Peter Heeren aus Schleswig-Holstein schafft in seinem Konzert mit bis zu zwanzig großen symphonischen Planeten- und Orchester-Gongs eine einzigartige Klangarchitektur.

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In den Gongkompositionen von Lisa Bazelaire verschmelzen unterschiedlichste Klangphänomene durch die Integration von Stille und Dynamik. Gongkänge sind wegen ihres obertonreichen und langen Nachklangs einzigartig. Sie sind ein Geschenk des Himmels und entführen die Hörer auf eine individuelle Klangreise.

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Peter Heeren beschäftigt sich seit 2000 mit Gongs und ihren Klangwirkungen. Für ihn war die Begegnung mit Gongs in einem Oratorium von Elgar ein Schlüsselerlebnis. Er hat Kirchenmusik, Konzertreife und Komposition in Lübeck und Hamburg studiert und ist mehrfacher Preisträger für sein Orgelspiel und seine Kompositionen. Viele seiner Werke wurden veröffentlicht. Von seinen Kompositionen ragt das Ballett „Der Kredit“ für Tonband hervor, das auf der EXPO 2000 mehrere Male im Christus-Pavillon mit Giora Feidmann aufgeführt worden ist. 

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Er ist Kirchenmusiker der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Marne.

Peter Heeren hat Gongkonzerte im In- und Ausland, darunter in vielen Kirchen,  gespielt. Die meisten seiner 20 Gongs sind von dem renommierten Gongbauer Rolf Nitsch in höchster Qualität handgearbeitet worden.

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Spende willkommen.

Rückblick aus Uns Kirch 44

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THE BIG GONG

…..so wurde ein Gongkonzert in der letzten UNS KIRCH angekündigt; Foto und dazugehöriger Text sprachen mich an und ich hatte bereits den donnernden Schall eines großen Gongs im Kopf. Aber ein Konzert ? Melodien kann er ja wohl schlecht spielen, dachte ich mir, denn bei so vielen Gongs müsste er ja ständig hin und her laufen und käme bestimmt bald aus der Puste. Also hingehen und angucken bzw. anhören. 

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Bereits der Anblick der Gongs beim Betreten unserer St. Nikolai Kirche war beeindruckend; nicht nur die Anzahl, sondern auch die unterschiedlichen Größen und Formen waren staunenswert und einer der Gongs stach mit seiner außergewöhnlichen Farbe hervor, nämlich einem strahlenden BLAU. Dieser Gong war aus Titan und wenn ich mich recht erinnere hat er einen Wert von immerhin €6.000!!!

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Peter Heeren, studierter Kirchenmusiker aus Marne, erzählte einiges über seine Gongs und zum Ablauf des nun beginnenden Konzertes. Ich hatte mich mit meiner Freundin vorsichtshalber im mittleren Bereich der Kirche platziert, weil ich eine ganz andere Lautstärke erwartet hatte, als nun folgte. Die Klänge, die Peter Heeren seinen Gongs entlockte bestanden aus leisen und faszinierenden Schwingungen; da war ein tönen, pulsieren, schallen und je nachdem welchen Schlägel oder Stick er benutzte und vor allem wie er diese einsetzte, erklangen Töne wie Donner, wie Walgesang. Nach einem kurzen Umbau seiner Gongs, spielte Peter Heeren ein eigenes Stück auf der Orgel, anschließend auf einem Xylophon aus Heizungsrohren, was auch viel schöner klang, als erdacht und ganz zum Schluss erklangen noch einmal die Gongs. Und wieder war da ein ganz besonderer dabei; „kein wertvoller“, wie Peter Heeren erklärte, „aber einer mit Seele“; denn der begleitete viele Jahre eine Schiffscrew und hatte wohl schon so einiges erlebt. Mit diesem Wissen ausgestattet sah ich natürlich sofort bei den letzten Klängen das Meer und tosende Wellen in denen ein Schiff zum Spielball der Natur wurde. Das war ein Konzert, auf das man sich einlassen musste, es war herausfordernd, sehr ungewöhnlich und schön; aber auch sehr gewöhnungsbedürftig, wie mir einige Besucher mitteilten.

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Angelika Meyer

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