Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.   

Lk.21,28b

Musikalische Andacht zum 1. Advent 2019

in der Dreieinigkeitskirche Allermöhe-Reitbrook

Kantorei, Streicherensemble, Solisten und Volker Schübel in der Dreieinigkeitskirche Allermöhe-Reitbrook

‍Was ‍für ‍ein ‍schöner ‍Auftakt ‍in ‍den ‍Advent ‍hinein!


‍Die ‍Dreieinigkeitskirche ‍adventlich ‍geschmückt ‍und ‍sehr ‍gut ‍besucht. ‍Das ‍waren ‍gute ‍Voraussetzungen ‍für ‍ein ‍wunderschönes ‍musikalisches ‍Ereignis ‍am ‍1. ‍Advent ‍2019.


‍In ‍der ‍musikalischen ‍Andacht ‍stand ‍das ‍Weihnachtsoratorium ‍von ‍Camille ‍Saint-Säens ‍auf ‍dem ‍Programm.


‍Für ‍mich ‍war ‍die ‍Gestaltung ‍der ‍Andacht ‍aber ‍so ‍etwas ‍wie ‍der ‍ganze ‍Advent ‍hin ‍zum ‍Christfest. ‍Eine ‍Bewegung. ‍Textlich ‍und ‍musikalisch ‍vorgetragen.


‍Der ‍richtigen ‍Moment ‍ergreifen, ‍Luftholen, ‍das ‍Unfassbare ‍begreifen, ‍sich ‍öffnen, ‍den ‍Mensch ‍gewordenen ‍Gott ‍erfahren…


‍Diese ‍Schritte ‍habe ‍ich ‍für ‍mich ‍erlebt. ‍Nach ‍dem ‍Einzug ‍der ‍Kantorei ‍mit ‍„Alta ‍Trinita ‍Beata“ ‍und ‍Kerzenschein ‍und ‍einer ‍wunderschönen ‍Harfen-Sonate ‍stimmte ‍die ‍Gemeinde ‍mit ‍„Die ‍Nacht ‍ist ‍vorgedrungen“ ‍in ‍den ‍Klang ‍des ‍1.Advent ‍ein.


‍Der ‍Lesung ‍aus ‍Jesaja ‍11 ‍folgte ‍das ‍„Air“ ‍von ‍J.S. ‍Bach, ‍das ‍vom ‍Streicherensemble ‍gefühlvoll ‍vorgetragen, ‍zum ‍Luftholen ‍geradezu ‍einlud ‍und ‍in ‍den ‍zweiten ‍Schritt ‍des ‍Advent ‍begleitete.


‍Mit ‍der ‍Lesung ‍aus ‍Lukas ‍1 ‍dann ‍der ‍dritte ‍Schritt ‍und ‍die ‍Begegnung ‍der ‍besonderen ‍Art: ‍Der ‍Erzengel ‍Gabriel ‍und ‍Maria. ‍Kantorei ‍und ‍Solistenchor ‍unterstrichen ‍das ‍einfühlsam, ‍zerbrechlich ‍und ‍doch ‍kraftvoll! ‍„Meine ‍Seele ‍erhebt ‍den ‍Herren“ ‍von ‍Heinrich ‍Schütz. ‍


‍Die ‍Prophetie ‍des ‍Jesaja ‍(Jes.9) ‍hat ‍dann ‍schon ‍das ‍Christfest ‍aufleuchten ‍lassen. ‍Sich ‍dem ‍öffnen, ‍der ‍da ‍kommen ‍soll. ‍Der ‍Friedefürst… ‍Genau ‍das ‍hat ‍dann ‍die ‍Kantorei ‍gesungen: ‍„Machet ‍die ‍Tore ‍weit“ ‍von ‍Andreas ‍Hammerschmidt. ‍Damit ‍war ‍alles ‍vorbereitet! ‍Vorbereite ‍für ‍das ‍„Oratorio ‍de ‍Noel“ ‍


‍Mit ‍einer ‍feinen ‍Intensität ‍von ‍allen ‍Beteiligten ‍vorgetragen. ‍Der ‍eine ‍oder ‍andere ‍Ton ‍mit ‍Humor ‍gesetzt. ‍Das ‍Zusammenspiel ‍von ‍Streicherensemble, ‍Orgel, ‍Kantorei ‍und ‍Solisten ‍von ‍Volker ‍Schübel ‍am ‍Dirigentenpult ‍liebevoll ‍engagiert ‍geleitet. ‍Das ‍auch ‍über ‍den ‍modernen ‍Weg ‍der ‍Kamera ‍hinauf ‍zur ‍Orgelempore. ‍Dort ‍hat ‍Jörg ‍Diener ‍ungewöhnlich ‍fein ‍registriert. ‍


‍Die ‍Musik ‍wurde ‍durch ‍die ‍ganze ‍Kirche ‍getragen. ‍Gerade ‍auch ‍die ‍leisen ‍Passagen. ‍So ‍konnten ‍Ohren ‍und ‍Herzen ‍sich ‍tatsächlich ‍öffnen.


‍Großer ‍Applaus, ‍eine ‍Zugabe, ‍Fürbitte, ‍Vater ‍unser ‍und ‍Segen ‍so ‍endete ‍diese ‍musikalische ‍Andacht. ‍Nicht ‍ohne ‍Blumen ‍für ‍die ‍Solistinnen ‍und ‍Solisten. ‍


‍Und ‍auch ‍nicht ‍ohne ‍einen ‍großen ‍Strauß, ‍der ‍von ‍Erhard ‍Lesemann ‍im ‍Namen ‍des ‍Kirchengemeinderates ‍an ‍Volker ‍Schübel ‍überreicht ‍wurde. ‍Denn ‍es ‍war ‍die ‍40. ‍musikalische ‍Andacht ‍zum ‍1. ‍Advent, ‍die ‍unter ‍seiner ‍Leitung ‍durchgeführt ‍worden ‍war.


‍Glücklich ‍und ‍erfüllt ‍wurde ‍das ‍Erlebte ‍mit ‍in ‍die ‍Nacht ‍genommen, ‍die ‍nun ‍tatsächlich ‍vorgedrungen ‍war.


‍Herzlichen ‍Dank

‍Michael ‍Ostendorf


‍Ausführende ‍waren:


‍Mariann ‍Glöckner-Reinke ‍(Sopran)

‍Ilona ‍Ziesemer-Schröder ‍(Mezzosopran)

‍Gesine ‍Grube ‍(Alt)

‍Masanori ‍Hausse ‍(Tenor)

‍Florian ‍Günther ‍(Baß)

‍Jörg ‍Diener ‍(Orgel)

‍Martina ‍Kleber ‍(Harfe)

‍Streicherensemble ‍(Studierende ‍der ‍Hochschule ‍für ‍Musik ‍und ‍Theater ‍Hamburg)

‍Kantorei ‍der ‍Dreieinigkeitskirche

‍Leitung: ‍Volker ‍Schübel

‍Lesungen: ‍Corinna ‍Peters-Leimbach ‍und ‍Martin ‍Leimbach






Adventlich geschmückte Dreieinigkeitskirche Allermöhe-Reitbrook

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