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Okuli (3.Sonntag in der Passionszeit)
Jer.20, 7-11a (11b-13) (I. Perikopenreihe)
Herr, du hast mich überredet, und ich habe mich überreden lassen.
Du bist mir zu stark gewesen und hast gewonnen;
aber ich bin darüber zum Spott geworden täglich, und jedermann verlacht mich.
8 Denn sooft ich rede, muss ich schreien; «Frevel und Gewalt!» muss ich rufen. Denn des Herrn Wort ist mir zu Hohn und Spott geworden täglich.
9 Da dachte ich:
Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen predigen.
Aber es ward in meinem Herzen wie ein brennendes Feuer, in meinen Gebeinen verschlossen, dass ich's nicht ertragen konnte; ich wäre schier vergangen.
10 Denn ich höre, wie viele heimlich reden:
«Schrecken ist um und um!» «Verklagt ihn!» «Wir wollen ihn verklagen!»
Alle meine Freunde und Gesellen lauern, ob ich nicht falle:
«Vielleicht lässt er sich überlisten, dass wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen.»
11 Aber der Herr ist bei mir wie ein starker Held, darum werden meine Verfolger fallen und nicht gewinnen.
Sie müssen ganz zuschanden werden, weil es ihnen nicht gelingt. Ewig wird ihre Schande sein und nie vergessen werden.
12 Und nun, Herr Zebaoth, der du die Gerechten prüfst, Nieren und Herz durchschaust:
Lass mich deine Vergeltung an ihnen sehen; denn ich habe dir meine Sache befohlen.
13 Singet dem Herrn, rühmet den Herrn, der des Armen Leben aus den Händen der Boshaften errettet!
Liedvorschläge:
440
718
391
209
419
228,1+2
171,4
1. Petr 1, (13-17) 18-21 (VI.Perikopenreihe)
Darum umgürtet die Lenden eures Gemüts, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird in der Offenbarung Jesu Christi.
Als gehorsame Kinder gebt euch nicht den Begierden hin, denen ihr früher in der Zeit eurer Unwissenheit dientet;
sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel.
Denn es steht geschrieben (3. Mose 19,2):
«Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.»
Und da ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person einen jeden richtet nach seinem Werk, so führt euer Leben, solange ihr hier in der Fremde weilt, in Gottesfurcht;
Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes.
Er ist zwar zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt wurde, aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen, die ihr durch ihn glaubt an Gott, der ihn auferweckt hat von den Toten und ihm die Herrlichkeit gegeben, damit ihr Glauben und Hoffnung zu Gott habt.