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Text: Martin und Käthe
Zu Besuch in St.Nikolai Billwerder
Billwerder, 3.11.2024
Anlässlich des 23.Sonntags nach Trinitatis mit dem Predigttext aus Rom.13 haben uns Käthe und Martin Luther besucht. Sie haben ein wenig aus dem privaten „Nähkästchen“ geplaudert: Vom Martins Verhältnis zur Obrigkeit, seinen Aussagen zu den Bauernaufständen und zu seinen Aufforderungen an die Fürsten, die Juden zu bedrängen.
Im Nachhinein hat das Martin so manche schlaflose Nacht bereitet. Sein Gewissen hatte sich immer wieder gemeldet…
Handyfotos von Nicole Nielsen
Röm.13,1-7 (VI.Perikopenreihe)
Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat.
Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet.
2 Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes; die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu.
3 Denn vor denen, die Gewalt haben, muss man sich nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes; so wirst du Lob von ihr erhalten.
4 Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst:
Sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut.
5 Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen.
6 Deshalb zahlt ihr ja auch Steuer; denn sie sind Gottes Diener, auf diesen Dienst ständig bedacht. 7 So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt.